Dating-Portal oder Partnervermittlung? Flirt oder feste Beziehung?

Schon die Wahl des ‚richtigen‘ Portals für die Partnersuche kann entscheidend sein.

Flirten Sie lieber 'offen' oder im Verborgenen?

Grundsätzlich lassen sich die Angebote zur Online-Partnersuche in zwei Kategorien unterteilen. Das ‚verdeckte‘ Prinzip: die Partnervermittlungen. Dazu gehören u.a. Partner.de, Parship, Elite, … Hier basiert die Suche auf einem ziemlich aufwändigen Persönlichkeitstest. Aufgrund der Testergebnisse – und unter Berücksichtigung der eigenen Suchkriterien - werden dann die Partner, die besonders gut passen (könnten) vorgeschlagen.

Die Vorschläge sind als To-Do-Liste gedacht: diese Mitglieder sollten Sie dann natürlich anmailen. Fotos sind bei diesem System nicht auf den ersten Blick sichtbar, sondern werden individuell für jeden Kontakt einzeln frei geschaltet.

Die Mitgliedschaft ist meist teurer als bei Flirtbörsen. Männer und Frauen zahlen den gleichen Preis. Anstelle von Nicknames erhalten die Mitglieder hier eine anonyme Chiffrenummer, mit der sie miteinander in Kontakt treten.

 

'Reine' Flirtbörsen und Mischformen

Die zweite Kategorie bilden die Flirtbörsen. Hier kann man selbst die User-Foto-Kataloge durchblättern. Ein Persönlichkeitstest – in einer Light-Version – gehört oft auch hier dazu, hat aber nicht dasselbe Gewicht, wie bei den Partnerbörsen. Die Mitgliederbeiträge bei den Flirtlines sind meist geringer als bei den Partnerbörsen. Bitte erliegen Sie  nicht dem Irrglauben, dass man sich Seriösität innerhalb einer Börse mit einem höheren Beitrag erkaufen kann. Unseriös sind meist nicht die Systeme, sondern der Faktor Mensch. Leider werden Sie auf jeder Plattform Menschen finden, die sich anders ‚verkaufen‘ als sie in Wirklichkeit sind - ob gewollt oder durch die Fehleinschätzung des eigenen Marktwertes.

Neben den reinen Flirtbörsen und Partnerbörsen gibt es natürlich auch Mischformen beider Systeme: Friendscout gehört sicher zu den Flirtlines, bietet aber auch einen VIP-Bereich in den man Fotos laden kann, die man nur für bestimmte User frei gibt. Match.com ist zwar auch ein 'offenes' System, allerdings deutlich anspruchsvoller als die meisten Flirtportale, was man an der Qualität der Profiltexte erkennen kann. Hier ist es durchaus okay, dass man sich nicht gleich offen mit einem Foto präsentiert. Es lässt sich als Mailanhang senden. Der Umgangston hat mir persönlich sehr gut gefallen. ("INS NETZ GEGANGEN". S.43) 

 



 

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Love is in the Air!!! Verlieben geht auch online.

...und es kommt doch auf die Größe an! Wink

Bei der Wahl der geeigneten Such-Plattform sollte man also diese beiden Systeme unterscheiden. Partnerbörsen sind anonymer und sicher für Berufsgruppen und Personen geeignet, die sich nicht offen im Netz zeigen möchten. Flirtlines sind meist die ‚schnellere‘ Variante, was Antworten betrifft und haben, Nomen est Omen, den höheren Flirtfaktor - wenn man gerne viele Mails schreibt und den lockeren Netz-Ton zu schätzen weiß. Die ‚richtige‘ Wahl ist also durchaus auch eine Typfrage.

Egal welches System: Entscheiden Sie sich auf jeden Fall für eine der großen Partnerbörsen, denn eine große Auswahl an Mitgliedern erhöht natürlich die Chance auch auf viele Gleichgesinnte und interessante Menschen zu treffen. Achten Sie bitte auch auf die durchschnittliche Altersklasse. Liegt die sehr entfernt von ihrem eigenen Alter, dann werden Sie sich kaum in den Reihen dieser User wohl fühlen.

 

Abenteuer & Seitensprung-Sites

Je mehr sich eine Seite in Richtung Abenteuer & Sex bewegt, desto höher ist der Männeranteil. Die Mitgliedschaft ist bei dieser Kategorie für Frauen meist kostenlos. Allerdings muss niemand Angst haben, dass er aus ‚Versehen‘ auf so eine Seite geraten kann. Die Profil-Fotos geizen nicht mit Reizen und weisen da schon den richtigen Weg.